Kunstsammlung

Johann Gottfried Schadow, Doppelbildnis Louise Charlotte Elisabeth Börger geb. Fromme und ihre Schwester, en face, 1804, Feder in Braun und Rot

Carl Blechen, Bäume und Häuser (aus dem Amalfi-Skizzenbuch), 1829, Sepia über Graphit

Heinrich Zille, Gruß vom Wannsee, ohne Datum, Kreidezeichnung

Alice Lex-Nerlinger, Für den Profit, 1931, Fotogramm

Ellen Auerbach, Sulphur Bath, 1950, Fotografie

Richard Deacon, Something Else Again, 2013, Pulverbeschichteter Stahl

Gipsplastiken und Abgüsse im Depot der Kunstsammlung

Blick in das Plakatdepot mit Plakaten von Klaus Wittkugel, John Heartfield und Klaus Staeck

Bühnenbildmodelle von Wofgang Roth im Depot der Musealen Sammlung

Gäste im Studiensaal der Kunstsammlung
Die Kunstsammlung beherbergt Werke aus vier Jahrhunderten, die von über 2.000 internationalen Künstlerinnen und Künstlern geschaffen wurden. Der besondere Bezug zu Akademiemitgliedern und Kunstschaffenden, die dem Archiv ihre Nachlässe übergeben haben, bestimmt das Profil der mehr als 300 Jahre alten Sammlung. Thematische Schwerpunkte bestehen im Bereich des künstlerischen Exils zwischen 1933 und 1945, der Plakatkunst und Mail Art.
An mehreren Depotstandorten werden über 1.000 Plastiken, nahezu 2.000 Gemälde, über 50.000 Arbeiten auf Papier (Handzeichnungen, druckgrafische Werke und Fotografien) und ebenso viele Plakate verwahrt. Zunehmend finden performative Werke, Konzept- und Medienkunst Eingang in die Sammlung. Eine Besonderheit ist die sogenannte Museale Sammlung, die Objekte der angewandten Kunst umfasst, die aus Nachlässen stammen oder im Rahmen künstlerischer Produktionsprozesse entstanden sind.
Als lebendiger Bestandteil des Archivs wird die Kunstsammlung intensiv für Forschungs- und Studienzwecke genutzt. Mit Leihgaben und Kooperationen werden nationale und internationale Ausstellungsprojekte unterstützt. Der Studiensaal im Zentrum Berlins steht Interessierten nach vorheriger Anmeldung zum Studium der Originale kostenfrei zur Verfügung.